Liberale Öffnungszeiten – mehr wagen als den Status quo

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Wir jungen Liberalen Flensburg begrüßen die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, dass die bisherige Rechtsauslegung unserer Stadt gültig ist und die bisherigen verkaufsoffenen Sonntage erhalten bleiben.

An dieser Stelle stellen die jungen Liberalen Flensburg aber die Frage, warum die Ladenöffnungszeiten nicht vollständig liberalisiert werden können.

Für Flensburgs politische Jugend wäre dieses Thema nicht neu; wurde es doch schon vor einigen Jahren im Rahmen des Ring-politischer Jugend (RPJ) kurzzeitig diskutiert.
Die Kreisvorsitzende der JuLis Flensburg, Alice Schmidt sagt hierzu: „Wir JuLis sind der Meinung, dass eine grundsätzliche Ladenöffnung dem Einzelhandel an Sonntagen freigestellt werden sollte. Die aktuelle gesetzliche Ausgestaltung ist veraltet und wird besonders von der jungen Generation und neuen Lebensentwürfen nicht verstanden. Besonders Schüler, Auszubildende und Studenten könnten den Sonntag gut gebrauchen, um sich etwas hinzu zu verdienen. Zudem liegt die Pröbstin Carmen Rahlfs falsch, wenn sie annimmt, der Sonntag sei für jeden heilig. So sind bereits über ein Drittel aller Deutschen konfessionsfrei und auch für Muslime ist der Sonntag nicht heilig.“

Dies wäre auch ein Ansatz, der Einzelhandelsangestellte mit Familien entlasten würde und somit eines der Hauptgegenargumente gegen eine Öffnung an Sonntagen in großen Teilen entkräften könnte.

„Wenn wir in unsere Nachbarländer gucken – besonders das katholische Polen- sehen wir, das eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten im Einzelhandel auch in Zusammenspiel mit dem größten Kritiker, den Kirchenverbänden, erfolgreich implementiert werden konnte. Wir JuLis Flensburg sind uns bewusst, das eine solche Umsetzung nicht von heute auf Morgen realisiert werden kann. Darum schlagen wir vor – im ersten Schritt – die landesweit gelebte Bäderregelung auf Flensburg als Tourismusstandort auszuweiten.“

„Dies macht unsere Stadt attraktiver – sowohl für Touristen, als auch die junge Generation“, so Schmidt abschließend.

Die jungen Liberalen würden es begrüßen das Thema im kommenden Jahr mit den anderen Jugendverbänden zu diskutieren. Weiterhin soll das Thema mit der Mutterpartei – der FDP Ratsfraktion, besprochen werden.