Vorzeitiges Aus der Sondierungsgespräche in Berlin

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Am 19.11.2017, um 23:50 Uhr waren wir alle überrascht, als Christian Linder an die Presse trat.

Nach dem ersten Erstauen, konnten wir Jungen Liberalen Flensburg die Entscheidung unseres Parteichefs nachvollziehen. Wie sollte auch eine Jamaika-Koalition funktionieren, die sich auf kein gemeinsames Vertrauen begründen konnte? Während der Gespräche konnten sich die beteiligten Parteien auf keine zufriedenstellenden Kompromisse in Bezug auf die zentralen Fragen einigen.

Wir JuLis Flensburg verstehen den Weg unserer Partei, denn nur so konnte die FPD das hart erarbeitete Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler der Bundestagswahl im September angemessen wertschätzen. Daher, so finden wir, ist es unangebracht sich über das vorzeitige Aus der Sondierungsgespräche in Berlin lange die Köpfe heiß zu reden, lieber sollten man sich auf die politische Zukunft des Bundes konzentrieren und neue Wege und Lösungen finden.

Unser Kreisvorsitzender, Bryan Faller, sagte dazu: „Ich selbst stehe voll hinter der Entscheidung von Christian Linder und Wolfgang Kubicki. Man muss nicht um jeden Preis regieren, besonders dann nicht, wenn man nicht im Mindesten seinen eigenen politischen Inhalte verwirklichen kann, um deren Willen uns die Wählerinnen und Wähler gewählt haben. Denn gerade wenn ich zurückdenke, an den Bundestagswahlkampf dieses Jahr, wäre es wirklich falsch das in uns geschenkte Vertrauen zu missbrauchen, nur um an einer Regierung beteiligt zu sein.“

Am Ende der Gespräche in Berlin bleibt noch ein Resume zuziehen.
Wir JuLis Flensburg halten als Zuschauer der Sondierungsgespräche fest: Das es besser ist Sondierungsgespräche zu beenden und nicht regieren zu wollen, anstatt Gespräche ohne Aussicht auf Erfolg fortzusetzen und am Ende das Vertrauen unserer Wählerinnen und Wähler zu missbrauchen.
Zu guter Letzt sehen wir hier in Schleswig-Holstein, dass eine Jamaika-Koalition auf Landesebene funktionieren kann.